Intermittierende Katheterisierung – der „Goldstandard“ zur Behandlung neurogener Blasenfunktionsstörungen bei Patienten mit Rückenmarksverletzungen
1. Einleitung
Die neurogene Blase bezeichnet eine Blasenfunktionsstörung, die durch neurologische Läsionen mit Beeinträchtigung der Blasenkontrolle verursacht wird. Bei Patienten mit Rückenmarksverletzungen manifestiert sich die neurogene Blase primär als Funktionsstörung der unteren Harnwege. Die Speicherphase ist durch Harndrang, Dranginkontinenz, häufiges Wasserlassen und Nykturie gekennzeichnet. Die Entleerungsphase umfasst einen unterbrochenen oder schwachen Harnstrahl, Schwierigkeiten beim Beginn des Wasserlassens und Nachträufeln. Zusätzlich können Patienten eine unvollständige Blasenentleerung, rezidivierende Harnwegsinfekte, vesikoureteralen Reflux und ein erhöhtes Risiko für Schädigungen der oberen Harnwege aufweisen, was zu Langzeitkomplikationen wie Hydronephrose und Niereninsuffizienz führen kann. Ein effektives Blasenmanagement ist daher entscheidend für den Erhalt der Nierenfunktion und die Verbesserung der Lebensqualität.
2. Definition
Die intermittierende Selbstkatheterisierung (ISK) ist eine Therapiemethode, bei der der Patient oder eine Pflegeperson unter sterilen Bedingungen regelmäßig einen Katheter in die Blase einführt, um den Urin zu entleeren. 1947 führte Guttmann die sterile intermittierende Selbstkatheterisierung (SIK) ein, und 1971 schlugen Lapides et al. die ISK vor und führten gleichzeitig die intermittierende Selbstkatheterisierung (ISK) zur Behandlung der neurogenen Blase ein. Die Hauptziele sind die regelmäßige Blasenentleerung, die Reduzierung des Restharns und der Schutz der Funktion der oberen Harnwege, einschließlich der Nieren und Harnleiter. Aufgrund ihrer nachgewiesenen Vorteile bei der Reduzierung von Harnwegsinfektionen, der Vorbeugung einer Blasenüberdehnung, der Minimierung des vesikoureteralen Refluxes und der Verbesserung der langfristigen Nierenfunktion hat sich die ISK seither als Standardtherapie für Patienten mit neurogener Blase etabliert. Darüber hinaus fördert sie die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Patienten durch die sichere Selbstkontrolle der Blasenentleerung.
3. Warum CIC der „Goldstandard“ ist
3.1. Amerikanische Urologische Vereinigung (AUA):
„Die intermittierende Selbstkatheterisierung (ISK) ist die bevorzugte Methode zur Behandlung einer neurogenen Blase und kann das Risiko von Schäden an den oberen Harnwegen deutlich verringern.“ (AUA-Richtlinien 2022)
3.2. Europäische Gesellschaft für Urologie (EAU):
„Die intermittierende Selbstkatheterisierung (ISK) sollte die Erstlinienbehandlung für Patienten mit Rückenmarksverletzungen sein und der Dauerkatheterisierung überlegen sein.“ (EAU-Leitlinien für Neuro-Urologie 2023)
3.3. Konsens der International Continence Society (ICS):
CIC wird klassifiziert als Nachweis der Stufe 1A (höchste Stufe) und gilt als die sicherste Langzeitmethode zur Behandlung der neurogenen Blase.
3.4. Durch klinische Daten gestützt – Langfristig sicherer
3.4.1. Reduzierte Infektionsrate: Im Vergleich zu Patienten mit Langzeit-Dauerkathetern haben Patienten mit intermittierendem Selbstkatheterismus (ISK) ein um über 60 % geringeres Risiko für schwere Harnwegsinfektionen (Groen et al., 2018).
3.4.2. Nierenschutz: In einer 20-jährigen Nachbeobachtung entwickelten nur 5 % der Patienten, die intermittierenden Selbstkatheterismus praktizierten, eine Hydronephrose, verglichen mit 35 % in der Gruppe mit Dauerkatheter (Weld et al., 2012).
4. Verbesserte Lebensqualität
- 4.1. Blasenschutz: Regelmäßiges Entleeren der Blase trägt dazu bei, ein niedriges Druckmilieu in der Blase aufrechtzuerhalten, die Blasenfunktion zu erhalten und das Risiko von Schäden an den oberen Harnwegen zu verringern.
- 4.2. Mehr Autonomie: Durch die 4- bis 6-mal tägliche Durchführung einer Katheterisierung können die Patienten den Rest des Tages selbstständig bleiben und ihren Alltagsaktivitäten frei nachgehen.
- 4.3. Privatsphäre und Würde: Externe Urinbeutel sind nicht erforderlich, wodurch eine soziale Teilhabe ohne Stigmatisierung oder Einschränkungen ermöglicht wird.
- 4.4. Niedrigere Kosten: Verringert Krankenhausaufenthalte und medizinische Kosten im Zusammenhang mit wiederkehrenden Harnwegsinfektionen.
- 4.5. Erhöhter Komfort und mehr Sicherheit: Hydrophile Katheter ermöglichen ein reibungsloses Einführen mit geringer Reibung, minimieren so Beschwerden und Ängste und fördern die Einhaltung der langfristigen Blasenmanagement-Maßnahmen.
- 4.6. Besseres allgemeines Wohlbefinden: Eine konsequente und sichere Blasenkontrolle unterstützt sowohl die körperliche Gesundheit als auch das psychische Wohlbefinden und ermöglicht es den Patienten, einen aktiveren und erfüllteren Lebensstil zu führen.
5. Eigenschaften von Daxan-hydrophil beschichteten intermittierenden Kathetern
- 5.1. Fortschrittliche hydrophile Beschichtung: Starke Haftung, gleichmäßige Verteilung und hervorragende Reibungsarmut. Daxan ist das einzige Unternehmen im chinesischen Markt für biomedizinische Beschichtungen, das im Rahmen des 13. Fünfjahresplans als führende Einrichtung Fördermittel aus dem nationalen Schlüsselprogramm für Forschung und Entwicklung erhalten hat.
- 5.2. Glatte, sichere Perforationen: Der Katheterkörper wird mittels eines thermischen Fusionsperforationsverfahrens hergestellt, wodurch glatte, abgerundete Löcher entstehen, die die Schädigung der Harnröhrenschleimhaut minimieren, das Blutungs- und Infektionsrisiko verringern und die Handhabung erleichtern.
- 5.3. Weich und schützend: Der Katheter ist weich und mit einer Gleitbeschichtung versehen, die einen schonenden Schutz der Harnröhre bietet und Verletzungen vorbeugt.
- 5.4. Verletzungsprävention: Die kugelförmige Spitze mit glatt abgerundeten Perforationen gewährleistet ein sicheres Einführen.
- 5.5. Sofortige Rutschfestigkeit: Aktiviert sich sofort bei Kontakt mit Wasser und verringert so das Kontaminationsrisiko. Die Beschichtung bleibt nach der Aktivierung über einen längeren Zeitraum wirksam und ermöglicht dem Anwender ausreichend Zeit zum Arbeiten.
- 5.6. Patientenorientierte Anwendung: Entwickelt für einfache Handhabung, minimalen Tragekomfort und sichere, langfristige Selbstkatheterisierung, unterstützt es Unabhängigkeit, Würde und eine verbesserte Lebensqualität.

6. Schlussfolgerung:
Daxan®-Intermittierende Katheter mit hydrophiler Beschichtung vereinen fortschrittliche Materialtechnologie, sicherheitsorientiertes Design und benutzerfreundliche Eigenschaften und bieten so eine zuverlässige, komfortable und klinisch wirksame Lösung für das langfristige Blasenmanagement.









